Uhren und Wasserdichtigkeit

Auf sehr vielen Uhren stehen Wasserdichtigkeitsangaben z.B. 30 m, 50 m, 100 m ... Diese Angaben beziehen sich nicht auf die Tauchtiefe, bis zu der die Uhr wasserdicht ist, sondern auf den Prüfdruck. Ein Prüfdruck von 3 atm wird in 30 m Wassertiefe erreicht:

  • 30 m bzw. 3 atm. - Spritzwassergeschützt, Hände waschen
  • 50 m bzw. 5 atm. - Duschen
  • 100 m bzw. 10 atm. - Schwimmen

Beim Schwimmen und beim Sprung ins Wasser kann kurzfristig durchaus ein höherer Druck auf die Dichtelemente entstehen, als der garantierte Prüfdruck. Besonders gefährdet sind die Uhren, wenn man nach längerem Sonnenbaden ins Wasser springt, weil sich dann der Aufschlagdruck mit dem durch die Abkühlung erzeugten Unterdruck addiert, was leichter zu Schäden führt. Die Wasserdichtigkeit einer Uhr kann durch Stoß, Temperaturschwankungen, sowie den Einfluss von Fetten und Säuren negativ beeinflusst werden. Uhren, die zum Schwimmen oder Tauchen verwendet werden, sollten jährlich auf Wasserdichtigkeit geprüft werden.

Bei Kondenswasserbildung (Nebel unter dem Glas) sollte die Uhr unverzüglich in unserer Meisterwerkstatt überprüft werden, damit die Feuchtigkeit keinen Schaden anrichtet.

Die Krone sollte beim Tragen immer eingedrückt oder festgeschraubt sein. Die Batteriehaltbarkeit ist u.a. abhängig von der Konstruktion und dem Zustand des Werkes.

Bleibt eine batteriebetriebene Uhr stehen oder wird das Nachlassen der Batteriespannung angezeigt, so sollte sie schnellstens ins Fachgeschäft gebracht werden, damit die leere Batterie weder in der Uhr noch in der Umwelt Schaden anrichtet. Das Lederarmband Ihrer Uhr ist ein Verschleißteil und als Naturprodukt besonders durch Feuchtigkeit, Schweiß, Chemikalien und Abrieb gefährdet. Daher hat es nur eine begrenzte Haltbarkeit. Es sollte auch aus hygienischen Gründen je nach Tragegewohnheiten alle 6-12 Monate erneuert werden.

Auf Wunsch überprüfen wir die Wasserdichtigkeit Ihrer Uhr kurzfristig mit den modernsten Geräten.