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Winkelfehlsichtigkeit / Prismenbrillen - Informationen

Was ist eine Winkelfehlsichtigkeit?

Außer Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Stabsichtigkeit und Altersweitsichtigkeit gibt es noch die Winkelfehlsichtigkeit. Diese ist eine Fehlstellung der Augen, die nicht parallel zueinander stehen. Wenn das beidäugige Sehen problemlos funktionieren soll, müssen sich beide Augen auf das Objekt ausrichten. Dies können auch winkelfehlsichtige Menschen, nur müssen sie ihre Augen erst auf die anstrengungsärmste Stellung ausrichten. Dadurch wird Doppeltsehen vermieden, die Augenmuskeln müssen aber ständig angestrengt werden. (Sind Sie schon einmal einen Marathonlauf gelaufen oder haben Sie schon eine 12-stündige Bergtour gemacht? Dann wissen Sie, wie sich ein Muskel anfühlt, der einer Dauerbelastung ausgesetzt war.)

Wie wird Winkelfehlsichtigkeit korrigiert?

Durch Prismenbrillen werden die Augenmuskeln entlastet. Das Augenpaar kann seine bequemste Haltung einnehmen und die Prismenbrille lässt die Bilder auf die richtige Stelle in beiden Augen treffen. Winkelfehlsichtigkeit ist keine Krankheit, sondern ein Sehfehler. Durch eine Prismenbrille wird dieser Sehfehler nur ausgeglichen, aber nicht „geheilt“. (Wir betreiben keine Medizin, hierfür sind die Augenärzte zuständig). Die Messung erfolgt bei uns durch erfahrene Augenoptikermeister. Unabhängig davon sollte bei einer medizinischen Untersuchung festgestellt werden, ob das Organ Auge gesund ist. Dies ist die Aufgabe des Augenarztes.

Wie kann sich Winkelfehlsichtigkeit auswirken?

Dieser Sehfehler kann anstrengen und ermüden beim Lesen, speziell bei

  • Bildschirmarbeit Augenbrennen
  • Augentränen, rote Augen verursachen Augenschmerzen
  • Kopfschmerzen, Migräne

auslösen und Lichtempfindlichkeit verursachen.

Sollten eine oder mehrere Auffälligkeiten bei Ihnen vorhanden sein und keine Erkrankung beim Augenarzt festgestellt worden sein, empfehlen wir eine Überprüfung auf Winkelfehlsichtigkeit.

Sind Prismenbrillen schädlich?

Durch Prismenbrillen werden die Augenmuskeln beim „Ausrichten“ der Augen entlastet. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sehr viele Prismenbrillenträger ihre Prismenbrille nicht mehr missen wollen. Es gibt Fälle, bei denen sich die Probleme nach gewisser Tragedauer der Brille erneut einstellen und eine Prismenveränderung (neue Gläser) notwendig machen. Dies liegt daran, dass bei länger bestehender Winkelfehlsichtigkeit die Augen sich so stark an die Ausgleichsbewegung gewöhnt haben, dass diese sehr schwer zu lösen ist. Veränderungen der Glasstärke werden aber nur vorgenommen, wenn weiterhin die oben genannten Probleme bestehen. Winkelfehlsichtigkeiten können bei entsprechender Größe und wegen der dickeren und schwereren Gläser nach ausreichender Tragezeit der Brille operativ ausgeglichen werden.

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